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Backen ohne tierische Produkte

Pflanzlich backen

Haben Sie schon einmal einen Kuchen ohne Eier, Milch oder Butter gebacken? Auch ohne diese tierischen Produkte kann man einen super saftigen Kuchen, fluffige Muffins oder köstliche Plätzchen backen. Doch wie gelingt das und wieso sollte man das vegane Backen einmal ausprobieren?

Eier dienen als Bindemittel und sorgen für Feuchtigkeit im Teig. Milch verleiht dem Teig eine zarte Textur und macht diesen geschmeidig während Butter maßgeblich zum Geschmack des Kuchens oder Gebäcks beiträgt. In der pflanzenbasierten Küche werden auf eben jene Lebensmittel bewusst verzichtet – auch beim Backen.

Anstatt Ei kann beispielsweise Apfelmus, Leinsamen oder Banane als Bindemittel verwendet werden. Anstelle von Milch eignen sich pflanzliche Alternativen wie beispielsweise Mandel-, Soja- oder Haferdrink. Auch Butter lässt sich durch entsprechende pflanzliche Margarinen oder Öle ersetzen. Damit der Teig schön locker, fluffig wird, empfehle ich Weinsteinbackpulver zu verwenden und einen Esslöffel Apfelessig hinzuzugeben. Die Säure des Essigs dient als natürlicher Katalysator und so entfaltet das Backpulver seine volle Wirkung. 

Das Backen ohne tierische Produkte ist nicht nur tierfreundlicher, sondern bringt durchaus auch gesundheitliche Vorzüge mit sich. Während tierische Produkte oft gesättigte Fette enthalten, sind pflanzliche Zutaten meist reich an Ballaststoffen und weisen ein gesünderes Fettsäuremuster auf.

Jede Art von Kuchen kann durch die entsprechende Zutatenauswahl auch rein pflanzlich zubereitet werden. Dabei ist es ganz gleich, ob Sie einen klassischen Marmorkuchen, einen fruchtigen Streuselkuchen oder sogar einen Käsekuchen backen wollen. Auch (Weihnachts-) Plätzchen gelingen absolut problemlos ohne Ei und Butter. Und wenn wir ehrlich sind, ist es doch auch viel angenehmer, von rohem, Ei freiem Teig zu naschen 😉

Vegan zu backen eröffnet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten und Geschmackserlebnisse. Werden Sie kreativ, probieren Sie sich aus und lassen Sie sich überraschen. Mit etwas Übung, wird man den Unterschied nicht einmal schmecken. Gerne bin ich bei der Ernährungsumstellung, konkreten Fragen bezüglich der pflanzlichen Produktauswahl oder der Abwandlung Ihrer Lieblingsrezepte behilflich.

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Intuitiv essen mit Melina
Hier schreibt unsere Autorin: 

Melina Will ist Ernährungsberaterin und Kundin der Amperhof Ökokiste. Über ihren Blog GewusstVegan sind wir 2022 auf sie aufmerksam geworden. Sie verblüfft uns seitdem mit ihren unkomplizierten und alltagstauglichen Rezepten, die rein pflanzlich sind. Wer Melinas Rezepte kennt, weiß, dass die rein pflanzliche Ernährung mehr als ein Trend und keinesfalls Verzicht oder Ersatz bedeutet. In 2024 lässt sie uns an ihrem Fachwissen über Ernährung, ihrer langjährigen Erfahrung und ihrem Weg zum intuitivem Essen teilhaben.
 


Fluffige Kirschmuffins,
zubereitet von Amperhof Ökokisten-Kundin Melina Will von Gewusst Vegan

Fluffige Kirschmuffins
Zutaten für fluffige Kirschmuffins
Fluffige Kirschmuffins

Zutaten für 12 Muffins und 45 Minuten Zeit inkl. Backzeit:
350g Dinkelmehl Typ 630, 150g Kirschen, 120g Rohrohrzucker, 2 TL Backpulver, 1 EL Apfelessig, 400ml Pflanzendrink (Soja oder Hafer), 150 ml Rapsöl

Zubereitung:
Zuerst den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann alle trockenen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und vermengen.

Anschließend Apfelessig, Pflanzendrink sowie Rapsöl hinzugeben und alles miteinander zu einem zähflüssigen, homogenen Teig verrühren.

Die Kirschen waschen, Kern (bzw. Stein) entfernen, die Kirschen am besten vierteln und unter den Teig rühren.

Die Masse auf 12 Muffinförmchen aufteilen (sodass die Förmchen bis max. knapp unter der Kante befüllt sind) und auf mittlerer Schiene für ca. 35 Minuten goldbraun backen

Die Stäbchenprobe verrät, ob die Muffins durchgebacken sind: Mit einem Holzstäbchen in die Mitte des Muffins vorsichtig einstechen und nach unten schieben. Beim Herausziehen zeigt sich, ob noch teig am Holz klebt. Wenn nein, dann sind die Muffins durchgebacken.

Guten Appetit!

Tipps & Tricks:
Der Teig kann natürlich auch in einer Kuchenform gebacken werden – die Backzeit ggf. anpassen.

Wer es lieber so richtig süß mag, kann noch etwas Zucker oder Süße hinzugeben.