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Biokreis
DE-ÖKO-006
regional
Deutschland
Produktfoto zu Rhabarber

Rhabarber

Deutschland
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#980
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Handelsklasse II
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Info

Die geschälten, in Stücke geschnittenen Stiele können zu Kompott, Marmelade oder Suppen verarbeitet werden. Auch die Bereitung von Saft, Most und Wein ist sehr beliebt, denn der Geschmack des Rhabarbers ist erfrischend, pikant-säuerlich und obstähnlich.

Rhabarberblätter enthalten Erbrechen und Kreislaufbeschwerden bewirkende Stoffe. Nicht roh verzehren! Kinder sollten nicht zu viel Rhabarber verzehren - der hohe Oxalsäuregehalt mahnt auch nieren- und gallenkranke Menschen zur Vorsicht.

Noch mehr über Rhabarber erfahren Sie in unserer Warenkunde.
Zum Rezept: Rhabarberkuchen mehlfrei
Zum Rezept: Erdbeer-Rhabarber-Tiramisu
Zum Rezept: Rhabarber-Crumble mit Zimt
Zum Rezept: Gemischter Salat mit Ziegen-Honigrolle und Rhabarber Dressing
Zum Rezept: Vegetarisches Süß-Saures Rhabarber-Curry

Hersteller Johannes Rutz
VerbandBiokreis
KontrollstelleDE-ÖKO-006
HerkunftDeutschland
Inhaltkg
QualitätDE-ÖKO-006

Herkunft

Johannes Rutz

DE Bayern
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Auf die Frage, was er in seiner Gärtnerei anbaut, antwortet Johannes Rutz kurz und bündig: „Alles“. Damit meint Johannes Rutz die große Vielfalt von 15 verschiedenen Salaten und 40 Gemüsearten in seinem Betrieb. Eine Vielfalt, die beeindruckend ist, für die eher kleine Gärtnerei, die über 6 Hektar Anbaufläche im Freiland und 6.000qm unter Glas und Folie in Eschenried im Dachauer Moos verfügt. Johannes Rutz sieht seine Aufgabe nicht in der Produktion von Masse, sondern legt großen Wert auf handwerkliche Qualität auf höchstem Niveau.

Er baut in seinen 20 Folientunneln Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken und Paprika an, die aromatisch hervorragend sind. Mit seinem handwerklichen Können traut er sich an Kulturen heran, die andere Gärtner lieber gar nicht erst aussäen, z.B. Kräuter wie Koriander, Petersilie und Schnittlauch, die er in der Lage ist, während der ganzen Saison anzubieten. Außerdem werden Rucola, Fenchel, Postelein und Feldsalat angebaut. Und im Sommer findet man alle denkbaren Salatsorten, Stangenbohnen und Fruchtgemüse, wie Zucchini, Tomaten, sogar Chilis und neuerdings Agretti gedeihen bei ihm im Moos.

Unterstützt wird Johannes im Jahr 2022 von einem Team aus 12 festen Mitarbeitern, darunter sind 3 Auszubildende, interessierte Praktikanten und Elli, die ihm schon am längsten unter die Arme greift.

Das Konzept in der Gärtnerei ist einfach und konsequent durchgesetzt: Alles, was möglich ist, wird selbst gemacht und wieder verwendet, auf Zukauf weitestgehend verzichtet. So lernen die Auszubildenden den gesamten Kreislauf der Landwirtschaft kennen. Sie gewinnen einen großen Teil ihres Saatguts selbst und ziehen daraus Jungpflanzen. Das kleine Unternehmen bleibt damit unabhängiger von Saatgutherstellern und dem Wetter, weil alles aus eigener Hand kommt und sie selbst entscheiden, wann ausgepflanzt wird. Neben dem Anzuchthaus gibt es einen kleinen Keimraum, in dem es die Samen wohlig warm haben.

Das Anzuchthaus stammt übrigens aus dem nahe gelegenen Gernlinden. Alle Gewächshäuser hatten schon ein Leben vor der Gärtnerei, sie wurden abgebaut und wieder aufgebaut. Wenn nötig, werden sie repariert. Auf dem Dach des Hauptgebäudes gibt es eine Photovoltaikanlage, die den Mitarbeitern tagsüber Wäsche waschen, Kochen und weiteres ermöglicht. Darüber wird auch die elektrische Pumpe betrieben, die im Sommer die Freilandfelder mit Grundwasser versorgt. Eine runde Sache!

Aber der Kreis schließt sich noch nicht ganz. Alle Felder werden so intensiv genutzt wie möglich. So können pro Saison bis zu 3 Kulturen nacheinander auf einer Fläche angebaut werden. Beispielsweise ist der Rucola abgeerntet, ruhen die Beete für zwei bis drei Wochen, werden gefräst und dann mit Kohlrabi bepflanzt. Abschließend wird Kleegras gepflanzt und der Boden darf ruhen und neue Kraft tanken.

Genährt wird der Boden auch mit selbst erzeugtem Dünger aus nicht geerntetem Gemüse. Die Bestäubung der Tomaten erfolgt über Hummeln, die ihr eigenes Häuschen in den Folienhäusern haben. Sie bleiben dort, weil sie genügend Nahrung bekommen. Im Gurkenhaus nebenan finden Getreideläuse ihr Zuhause. Sie dienen als Futter und warten in einer Kiste mit Getreidegras auf Nützlinge, die die Gurken schützen sollen. Ein bekannter Nützling ist bspw. die Schlupfwespe. Getreideläuse selbst mögen allerdings nur Getreidepflanzen, weshalb sie keine Gefahr für die Gurkenpflanzen sind.

Lesen Sie hier, wie alles für Johannes Rutz begann: Erzeuger-Seite
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