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Grüne Soßenkräuter

Wussten Sie´s schon?

Grüne Soße ist eine traditionelle Frankfurter Speise, die in vielen Teilen Hessens am Gründonnerstag gereicht wird.

Wie sieht´s aus?

Das Wesentliche an der Grünen Soße ist, dass sie mindestens sieben verschiedene Kräuter enthält. In der Regel sind das Kerbel, Sauerampfer, Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, Pimpinelle, Zitronenmelisse. Diese sieben Muntermacher helfen uns nach dem Winter unseren Körper wieder mit Vitaminen und Mineralstoffen aufzuladen. Sie sind eine ideale Kräuterkreation, die unseren Gaumen, die Sinne und den Körper erfreut.

Wie verwende ich´s?

Zubereitet wird die Grüne Soße sowohl auf der Basis von Mayonaisse als auch mit einer Essig-Öl-Marinade oder ganz gesund mit Quark und saurer Sahne.

Frankfurter Grüne Soße machen wir so: 100g fein gehackte Grüne Soßenkräuter, 1/8l Sonnenblumen- oder Olivenöl, 3 kalte, geschälte, hart gekochte Eier, 2EL Zitronensaft, Salz, 1 Prise brauner Zucker, evtl. 250g Joghurt - Kräuter und Eier fein hacken und aus den übrigen Zutaten eine Marinade rühren und mit Salz und Zucker abschmecken. Je nach Geschmack auch den Joghurt einrühren. Kräuter und Eier dazu mischen.

Was ist drin?

Kerbel bringt uns mit seinem zarten, mild-lieblichen, blumigen Geschmack die Fantasie und gibt uns sein feines Aroma und bringt luftige Leichtigkeit. Es duftet stark und schmeckt leicht süßlich, ähnlich wie Anis und Fenchel und würtig wie Petersilie, ist jedoch viel feiner im Geschmack. Mit anderen grünen Kräutern gibt man ihn zu Blattsalaten oder zu Tomaten und Gurken. Kerbel sollte nur frisch verwendet werden.

Sauerampfer ergänzt und begleitet mit einem fein säuerlichen Gaumenkitzel. Er ist in der Natur weit verbreitet und kommt häufig in feuchten, schattigen Wiesen vor. Er wächst 30-100 cm hoch und trägt pfeilförmige Blätter am Stengel. Sein Geschmack ist säuerlich, zusammenziehend. Verwendet wird Sauerampfer ähnlich wie Petersilie frisch auf Suppen und Gemüse gestreut oder als Gewürz zu Kräuterquark, Gemüse und Suppen.

Schnittlauch macht uns mit der lieblichen Schärfe wacher. Er gehört zur Familie der Zwiebelgewächse und ist sehr vielseitig. Durch seinen hohen Gehalt an Vitaminen (besonders Vitamin C) und Mineralstoffen (Natrium, Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen) wirkt er appetitanregend und ists ehr wertvoll. Feingeschnitten nimmt man den Schnittlauch als Brotbelag spwie zu Quark und Rhrei, zu allen Salarsoßen, Gemüsegerichten, Eierspeisen, in Rahmsoßen, zu Fisch und Fleisch.

Petersilie reinigt mit seiner unaufdringlichen, leichten Herzhaftigkeit. Sie ist ein Allrounder und aus der miteleuropäischen Küche nicht wegzudenken. Sie enthält viel Vitamin C, regt die Nieren und die Entwässerung an und hilft, das Blut zu reinigen. Der französische Kräuterpapst Messèguè empfiehlt nach einem üppigen Essen Petersilientee, um die Verdauung anzuregen.

Borretsch füllt uns auf mit seiner gutmütigen Rauhheit. Er schmeckt Gurken ähnlich, frisch und kühl auf der Zunge. Das Kraut passt zu allen grünen Salaten, zu Gurken, zu Tomaten, Paprika und Kartoffelsalat. Es enthält viel Kieselsäure und ist gut für Haut und Haare.

Pimpinelle erneuert uns mit seiner feinen Nussigkeit und ist ebenso sehr vielseitig. Sie eignet sich als Salatgewürz, passt zu Kräuterquark oder Kräuterbutter. In Essig oder Zitronensaft eingelegt, kann sie zu Salaten gegeben werden. Gut schmecken auch die jungen Blätter auf Butterbrot und zu Salaten. Der Geschmack ist nussig und mild. Pimpinelle regt den Stoffwechsel an und treibt so die Frühjahresmüdigkeit aus. Als Tee hilft die Pimpinelle gegen Schwächen der Verdauungsorgane und des Harnapparats.

Zitronenmelisse verzaubert und beruhigt uns mit ihrem Duft. Sie ist ein klassisches Teekraut, das schon im 17. Jahrhundert von den Karmelitermönchen zu Melissengeist verarbeitet wurde, der wunderbar gegen Übelkeit und Kopfschmerzen hilft. Ihr süßer, blumiger und frischer Geschmack ist sehr lecker für Süßspeisen, Fruchtsoßen, Beerenmousse. Für Salate und würzige Speisen sparsam verwendet, gibt sie ein herrliches Aroma.

Tipp:

Passt wunderbar zu warmem Spargel oder auch einfach zu Pellkartoffeln. Gedünstetes Gemüse oder Grill- oder Suppenfleisch werden damit zum Feinschmecker-Genuss.