Liebe Kundinnen, liebe Kunden,

vielleicht wollen Sie wie wir Ökokistenbetriebe auch mit vollem Tatendrang ins neue Jahr starten und einen Beitrag für eine „enkeltaugliche“ Welt leisten? 
Wie können wir uns in der Klimakrise einbringen?   Was TUT GUT?       

         

Auf ein Neues!

Das, was wir Ökokistenbetriebe seit Jahrzehnten machen, TUT schon GUT!. Angetrieben von der Idee, nachhaltigen Konsum zu ermöglichen, waren wir immer schon kompromisslos in der Auswahl unserer Produkte.  Bio, regional, fair … Es gibt viele Werte, für die wir stehen. Und viele Erzeuger, die diese Werte teilen. Wir alle wissen, dass wir schon mit unserem Einkauf nachhaltig Einfluss nehmen können.
Deshalb haben wir für dieses Jahr unsere TUT GUT! Aktion ins Leben gerufen: TUT GUT! umfasst monatliche Schwerpunktthemen, zu denen wir Fakten und Hintergründe zu Produzenten liefern möchten, die GUTES TUN und deren Engagement es einfach wert ist, erzählt zu werden. Dazu finden Sie monatlich ein Produkt des jeweiligen Herstellers unter der Shop-Rubrik „Themen“. (Mehr Infos können Sie natürlich in unserem Amperhof-Blog nachlesen) 
Legen wir los: Im Januar haben wir uns dem „Veganuary“ verschrieben...

 

Warum Taifun?

Taifun ist ein Bio-Pionier und Familienunternehmen seit 1987 in Freiburg - 
TUT GUT!

- Taifun setzt sich für den heimischen und ökologischen Anbau von Sojabohnen ein.
- garantiert wirtschaftliche Sicherheit für seine Landwirte.
- zahlt den Landwirten einen fairen Preis.
- unterstützt landwirtschaftliche Familienbetriebe.
- hat direkten Kontakt zu all seinen 170 Biobauern.
- optimiert Arbeitsabläufe um einen bewussten Verbrauch von Rohstoffen zu gewährleisten.

 

Warum Wheaty?

Das Familienunternehmen stellt seit 1993 in Baden-Württemberg vegane Alternativen zu Fleisch her, frei von Palmöl. TUT GUT!

- Wheaty bevorzugt regionale Rohstoffe.
- verpflichtet sich dem Klimaschutz.
- zeigt Engagement für den Tierschutz, für Kultur- und Umweltinitiativen.
- produziert mit Ökostrom.
 

 

Warum Zwergenwiese?

Zwergenwiese sind seit 40 Jahren Bio-Pioniere. TUT GUT!

- Zwergenwiese fördert den Bio-Landbau und achtet auf die Erhaltung der Sortenvielfalt beim Einkauf der Rohstoffe.
- pflegen engen Kontakt mit Lieferanten.
- entwickeln und produzieren alle ihre eigenen Rezepte. 

Warum Voelkel?

Der Name Voelkel steht für spezialisierte und traditionelle Herstellung von Obst- und Gemüsesäften in Demeter- und Bio-Qualität. TUT GUT!

- Voelkel respektiert die Werte der Natur und geht sparsam mit den Ressourcen um.
- bietet hochwertige Bio-Produkte an.
- Voelkel sorgt gemeinsam mit den Herstellern seiner Rohstoffe für einen nachhaltigen Umweltschutz.
- sichert die regionalen Arbeitsplätze.


Rezeptideen 
 

Diese Woche in Ihrer Kiste: Knollensellerie
Sellerie ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Der Sellerie erhält seinen kräftig, würzigen Geschmack aufgrund der ätherischen Öle mit dem Hauptbestandteil D-Limonen. Aus der Knolle können Suppen, Säfte, Pürees, Saucen und Salate zubereitet werden. Aber auch ein paniertes Sellerie-Schnitzel ist sehr schmackhaft. Die Blätter und Stengel finden sich vor allem als Gewürz von Suppen, Saucen und Salaten wieder. Knollensellerie verfärbt sich beim Schneiden schnell. Dies beeinträchtigt den Geschmack zwar nicht, aber das Auge isst ja bekanntlich mit. Die Verfärbung lässt sich verhindern, indem der Sellerie in Wasser mit einem Spritzer Zitrone gekocht wird. Oder die Schnittstellen mit Zitronensaft bepinselt werden.

Sellerieschnitzel mit Kartoffeln und Soße

Zutaten:
1kg Kartoffeln, ca. 1kg Sellerie, 2 Eier, 80g Mehl, 80g Parmesan, 80g gerieb.Mandeln, Bratöl, Salz, Pfeffer
Für die Soße: 1 Zwiebel, 1 Stange Lauch, 250g Pilze, 1/4l Brühe, 200g Sauerrahm, wahlw. Sahne, Bratöl, 2 EL Stärke, 1 EL Tomatenmark, 1 EL Sojasoße, Bratöl, Salz, Pfeffer

Die Kartoffeln schälen, vierteln und in einem Topf mit Salzwasser kochen bis sie weich sind. In der Zwischenzeit den Sellerie schälen und (das Mittelstück) in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in kochendem Salzwasser ca. 7 MInuten gar kochen. Die gekochten Scheiben dann mit einem Küchentuch trocken tupfen. Für die Panade 3 Teller herrichten: einen mit Mehl, einen mit verquirlten Eiern und den dritten mit einer Mischung aus geriebenem Parmesan und Mandeln. Die Selleriescheiben kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und dann durch die 3 Panade-Teller ziehen und die Panade fest andrücken. In einer Pfanne Bratöl erhitzen und die Sellerieschnitzel nach und nach von jeder Seite ca. 3-4 Minuten schön kross braten. Im Backofen bei 100° warmhalten. Für die Soße die Zwiebel schälen, den Lauch putzen und alles in kleine Stücke oder Ringe schneiden. Die Pilze putzen und in Scheiben hobeln.  
Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Lauch dazugeben und anschwitzen. Tomatenmark unterrühren und ein paar Minuten mitanschwitzen. Mit etwas Stärke bestäuben und die Brühe angießen. Gut verrühren, damit es sämig wird. Sauerrahm oder Sahne dazugießen, einmal aufkochen und dann mit Salz, Pfeffer und Sojasoße abschmecken.
Die Sellerschnitzel mit den Salzkartoffeln und der Soße anrichten.

Brotauflauf mit Brokkoli

Zutaten:
300g Brokkoli, Salz, 100g Lauch, 1 rote Zwiebel, 300g altbackenes Brot, 150g geriebener Käse, 
für die Soße: 250ml Sahne, 100ml Milch, 2 Eier, 2 gepresste Knoblauchzehen, Muskat, getr. Estragon, Chili gem., Salz, Pfeffer, Olivenöl zum Einfetten der Form

Backofen auf 180°C vorheizen. Brokkoli in mundgerechten Röschen schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 2 Minuten blanchieren. Anschließend abgießen und Eiswasser abschrecken (damit der Brokkoli die grüne Farbe behält). Lauch und Zwiebel in dünne Ringe und das Brot in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden.
Alle Zutaten für die Soße gut zusammenrühren (die Gewürze nach Geschmack: 1/4 bis 1/2 TL). Eine Auflaufform mit Olivenöl einfetten. Die Brotscheiben in der Milchsoße eintunken und mit dem Gemüse abwechselnd in die Auflaufform schichten. 
Mit der restlichen Soße begießen und mit dem Käse bestreuen. Im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 25-30 Minuten überbacken.                                                                     nach einer Idee aus S&K 2/22  

Blumenkohlsuppe mit Forellenfilet (alternativ Tofustreifen)

Zutaten:
300g Blumenkohl, 1 Zwiebel, 1 EL Sonnenblumenöl, 1/2l Gemüsebrühe, 2 TL Zitronensaft, Salz, Pfeffer, 1Msp Muskatnuss, 100g Sauerrahm, 150g geräucherte Forelle, alternativ: Tofu

Den Blumenkohl waschen, putzen und in kleine Stückchen schneiden. Die Zwiebel schälen, klein würfeln und in heißem Öl andünsten. Mit Brühe ablöschen, den Zitronensaft hinzufügen und alles ca. 15 Minuten gar kochen. Die Suppe pürieren und die Hälfte des Sauerrahms unter die nicht mehr kochende Suppe rühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Forellenfilets schräg in Scheiben schneiden und mit einem Klecks Sauerrahm auf den einzelnen Tellern auf der Suppe anrichten.
Alternativ Tofu in feinen Streifen in einer Pfanne mit Kokosöl ganz scharf anbraten, salzen und pfeffern und statt Forellenfilet mit Sauerrahm auf der Suppe anrichten.