Himbeeren
Wussten Sie´s schon?
Offenbar wurden Himbeeren bereits in der Jungsteinzeit von den "Jäger- und Sammlerkulturen" im Übergang zum Sesshaftwerden als Hirten und Bauern gesammelt. Himbeeren bwaren bereits damals wichtige Obstpflanzen, wurden aber erst im 16. Jahrhundert kultiviert.
Himbeeren sind genau wie die Brombeeren keine Beeren im eigentlichen Sinn sondern sogenannte Sammelsteinfrüchte. Die kleinen "Steinchen" im Inneren jedes runden Früchtchens erinnern uns daran. Im Gegensatz zur Brombeere löst sich das rote Fruchtfleisch aber leicht vom Blütenboden ab.
Wo kommt´s her?
Himbeeren wachsen in Mitteleuropa bis nahezu in den mediterranen Bereich, im Westen bis an den Rand von Sibirien. Selbst auf 2000 Meter Höhe kann man noch Himbeeren finden.
Was ist drin?
Bereits seit dem Altertum ist die Himbeere als Heilpflanze bekannt. Der Gehalt an Vitamin C, Kalium und Fruchtsäuren. Im Mittelalter wurde sie dann vor allem von Mönchen und Nonnen in Klöstern kultiviert. Ihre getrockneten Blätter finden als Tee Anwendung bei Durchfall.
Wie verwende ich es?
Roh zum Naschen und im Müsli oder eingekocht als Marmelade, Saft, Sirup und Gelee. Auch als Kuchenbelag, Kaltschale oder Grütze hat die Himbeere ihren festen Platz in der Küche. Wer es gerne alkoholisch mag, kennt bestimmt den Himbeergeist. Die Beeren können, einmal gepflückt, nicht nachreifen und zählen somit zu den nichtklimakterischen Früchten.