"Gutes bequem nach Hause liefern". Das war die Intention von Gründerin Gisela Kinzelmann und daran haben wir bis heute nichts geändert. Doch wie hat sich die Geschichte von der Landwirtschaft zum Bio-Lieferdienst entwickelt?
Gisela stellte bereits im Jahr 1980 mit ihrem Bruder Martin Huber den landwirtschaftlichen Betrieb auf Bioland um. Seit 1982 belieferte sie zunächst Bioläden und Verbrauchergruppen (Foodcoops). Schon bald wurde sie von befreundeten Bio-Gärtnern gebeten, auch deren Produkte mitzunehmen. Mit viel Pioniergeist und Energie wagte sie dann bald den nächsten Schritt: Ab 1985 gab es bereits vorsortierte Kisten und die Ökokiste war geboren. Der Klassiker unter den Ökokisten sind übrigens die Regionalkiste und die Mutter-Kind-Kiste. Stetig erweiterte der Amperhof das Kistensortiment und der Kundenwunsch nach exotischen Früchten wie Bananen und Zitronen wurde immer lauter. Jetzt konnten auch einzelne Sonderwünsche berücksichtigt werden.
1985 übernahm Helmut Kinzelmann den landwirtschaftlichen Betrieb.
Die Organisation lief damals noch mühsam handschriftlich mittels Karteikarten. Erst im Jahr 1992, als bereits 500 Kisten pro Woche an Foodcoops ausgefahren wurden, gab es eine EDV-Lösung, die eine Kistenlieferung direkt zum Endverbraucher nach Hause ermöglichte.
2021 haben wir uns neu gegründet: Ulrich Vogt-Bergener, der bereits 2018 ins Unternehmen eingetreten ist, hat zu diesem Zeitpunkt die alleinige Geschäftsführung der Amperhof Ökokiste GmbH & Co. KG übernommen. Gisela und Helmut Kinzelmann bleiben weiterhin als Gesellschafter erhalten. Sie konzentrieren sich nun mehr auf die eigene Landwirtschaft. Gisela gibt auch hin und wieder Kochkurse, die bei uns gebucht werden können.
Heute liefern wir mit der Amperhof Ökokiste über 3.500 Kisten pro Woche in das Münchner Stadtgebiet und die anliegenden westlichen Landkreise. Bis ins Fünf-Seen-Land kommen wir direkt zum Endverbraucher nach Hause. In unsere grünen Kisten packen wir in drei verschiedenen Abteilungen frisches Obst und Gemüse, Kühlprodukte, also Milch und Käse, und auch Trockenware für den Vorratsschrank wie Nudeln, Tomatendosen und auch frisches Brot. Der Amperhof zählt mittlerweile etwa 70 Mitarbeiter.
Laut unserem Motto „100% Bio - Frisch vom Feld in die Küche“ stehen Saisonalität und Regionalität an erster Stelle.