Brombeeren
Wußten Sie´s schon?
Die Pflanzengattung Rubus, zu der die Brombeere (Rubus sect. Rubus) gehört, ist mit vielen 1000 Unterarten sehr umfangreich. Für Him- und Brombeeren gibt es sogar einen eigenen Wissenschaftsbereich, die sogenannte Batologie.
Wo kommt´s her?
Die Brombeere ist weltweit in vielen Formen anzutreffen. Es gibt sie sowohl im offenen Gelände als auch im Wald. Ihre Blüten sind dabei für Wildbienen eine immens wichtige Nahrungsquelle. Auch früchtefressende Vögel wie zum Beispiel das Rotkehlchen profitieren von der sehr wuchsfreudigen Art.
Wie sieht´s aus?
Brombeeren sind im botanischen Sinn gar keine Beeren sondern sogenannte Sammelsteinfrüchte - beim Essen spürt man die einzelnen kleinen "Steinchen" zwischen den Zähnen. Die Stacheln an den Trieben unterscheiden sie von den Himbeeren - diese dienen zum Klettern und zur Feindabwehr. Die Sträucher für den Garten sind inzwischen meist stachellos gezüchtet.
Wie verwende ich´s?
Die saftigen und tiefschwarzen Brombeeren eignen sich zum Naschen und als Kuchenbelag. Neben Marmelade und Brombeer-Gelee ist auch Brombeerwein sehr beliebt.
Was ist drin?
Brombeerfrüchte strotzen geradezu nur so vor Antioxidantien. Besonders der sekundäre Pflanzenstoff Anthocyan, der für die dunkellila Farbe verantwortlich ist, wirkt entzündungshemmend und antioxidativ. Daneben glänzt die Beere mit viel Vitamin C und einem hohen Ballaststoffgehalt. Die getrockneten Blätter der Brombeere im Tee dienen als Mittel gegen Durchfall.