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Romanesco

Wussten Sie´s schon?

Viele glauben immer noch, dass Romanesco eine Kreuzung aus Blumenkohl und Brokkoli ist. Dem ist nicht so - Romanesco hat mit Brokkoli nichts zu tun. Er ist einfach "nur" eine Variante des Blumenkohls. Der Unterschied zum Blumenkohl: Er bildet statt Blütenanlagen sogenannte Blütensprossanlagen.

Ein Ausflug in die Physik bzw. Mathematik: Den Romanesco benutzt man dort oft als Beispiel für ein natürliches Objekt mit fraktaler Struktur. Fraktale weisen eine hohe Selbstähnlichkeit auf. Vereinfacht gesagt, der einzelne Teil sieht genauso aus wie das große Ganze. Außerdem weist er Fibonacci-Spiralen auf - das allerdings ist nun eindeutig ein Fall für Mathematiker. 

Wo kommt´s her?

Ursprünglich stammt die Weiterentwicklung des Wildkohls aus Kleinasien. Wahrscheinlich waren es die Griechen, die den Blumenkohl nach Europa, vor allem nach Italien, brachten. Erwähnt wurden Kohlgewächse als Gemüsepflanzen bereits in der Antike bei den alten Griechen und Römern. Romanesco wurde nahe Rom bereits im 16. Jahrhundert gezüchtet.

Wie sieht´s aus?

Die Farbe des Romanesco ist immer lindgrün, deshalb enthält er grundsätzlich mehr Chlorophyll. Die farblichen Varianten wie beim "normalen" Blumenkohl gibt es hier aber nicht.

Wie verwende ich´s?

Der Romanesco kann wie der Blumenkohl selbst sowohl roh als auch gekocht, gedünstet, blanchiert, gebacken, gebraten, eingemacht und sogar frittiert werden. Man kann ihn hierbei im Ganzen verarbeiten oder aber die einzelnen Röschen verwenden. Romaneso ist in der Struktur zarter als Blumenkohl - selbst der Stiel lässt sich roh essen.

Was ist drin?

Romaneso ist nicht nur wohlschmeckend und vielseitig verwendbar, sondern vor allem auch gesund. Auffallend ist sein hoher Vitamin C-Gehalt, der sogar den des Blumenkohl übertrifft. Da er sehr kalorienarm ist, eignet er sich als Diät-Nahrung.

Tipp:

Romanesco nicht zu lang kochen, sonst verliert er die hübsche Farbe. Lieber dünsten!