Salaternte am Amperhof

Die würzigen Amperhof-Salate sind erntereif und werden die nächsten Wochen zügig für Ihre Ökokiste geschnitten. Grüne Kopfsalate, Eichblattsalate in rot und grün, Eissalate und Radicchio gehören dazu. Tatsächlich verhalf das wechselhafte Wetter zu einem rasanten Wachstum und die Felder sind voll mit großen Salatköpfen. Dieses Jahr wachsen sie besonders dicht. Statt in drei Reihen haben Helmut, Conny und Kollegen die zarten Salatpflanzen in vier Reihen nebeneinander gesetzt. So soll verhindert werden, dass durch Starkregen die Köpfe verschmutzen. Die Salate werden nach der Ernte gewaschen, bevor sie von der Landwirtschaft an die Packhalle der Ökokiste weitergegeben werden.

Wieso behaupten wir, die Salate sind würzig? Weil allerhand Beikraut zwischen den Köpfen wächst und den Boden damit aufwertet. Die sogenannten "Unkräuter" stehen für einen nährstoffreichen Boden und bedecken ihn, weshalb er weniger austrocknen kann. Dann bleibt mehr Wasser für die Salatpflanzen. Und es trauen sich weniger Schädlinge an die Salate heran. Die sind dann beschäftigt mit dem nahrhaften "Unkraut", genauso wie andere Insekten, die wir als Nützlinge verstehen, z.B. Bienen oder Marienkäfer.

Frische Kopfsalate sind erntereif
Frische Kopfsalate sind erntereif
Salaternte am Amperhof bedeuten Handarbeit
Salaternte am Amperhof bedeutet Handarbeit
Salaternte am Amperhof werden mit der Hand geschnitten
Die Salate werden mit der Hand geschnitten
Sind die Kisten voll, geht es weiter
Sind die Kisten voll, geht es weiter
Nach der Ernte werden die Köpfe gewaschen
Nach der Ernte werden die Köpfe gewaschen
Nach dem Waschen tropfen die Salatköpfe ab.
Nach dem Waschen tropfen die Salatköpfe ab.
Zum Schluss gehen die Salate an die Packhalle.
Zum Schluss gehen die Salate an die Packhalle.
Salatreihen mit Beikraut
Salatreihen mit Beikraut
Salatköpfe von oben mit viel Beikraut
Salatköpfe von oben mit viel Beikraut

Was ernten wir außerdem am Amperhof?

Die Salate brauchen ihren Platz am Amperhof, doch wachsen auch Zucchini, Kräuter, Blumen und Blaukraut auf den Feldern. Letzteres braucht noch etwas Zeit bis zum Winter.

Die Zucchini wandern bereits in einige Ökokisten. Wir haben sie zuletzt von drei regionalen Erzeugern geliefert bekommen: Wiethaler, Obergrashof und Amperhof. Auf Zucchiniblüten hoffen wir in den nächsten Tagen, denn sie lassen sich prima mit Ricotta füllen und frittieren.

In diese Füllung würde auch Schnittsellerie passen. Er schmeckt sehr würzig und ist zart im Biss. Verfeinern Sie damit nicht nur Ricotta, sondern alle Gerichte, die Sie auch mit Petersilie ergänzen würden.

Erntereife Zucchini und -blüten
Erntereife Zucchini und -blüten
Schnittsellerie und dahinter Schnittlauch auf den Kräuterfeldern
Schnittsellerie und dahinter Schnittlauch auf den Kräuterfeldern
Tulsi inmitten der Kräuter - lesen Sie unten mehr über seine Wirkung
Tulsi inmitten der Kräuter - lesen Sie unten mehr über seine Wirkung
Frisch geerntet: Schnittsellerie und Tulsi
Frisch geerntet: Schnittsellerie und Tulsi
Frisch geerntet: Liebliche Kräutermischung
Frisch geerntet: Liebliche Kräutermischung
Frisch geerntet: Salatkräutermischung
Frisch geerntet: Salatkräutermischung
Frisch geerntet: Würzige, mediterrane Kräutermischung
Frisch geerntet: Würzige, mediterrane Kräutermischung
Frisch geerntet: Basilkummischung
Frisch geerntet: Basilkummischung


Bienenweide

Die Felder nebenan locken ebenfalls zahlreiche Insekten an. Am Borretsch mit den lila Blüten und in den gelben großen Zucchiniblüten tummeln sich zahlreiche Hummeln und Bienen. Am Privathaus hat Gisela den seltenen Schmetterling Taubenschwänzchen oder Kolibrischwärmer am mexikanischen Salbei entdeckt und gefilmt.

Ökologischer Landbau bringt Vielfalt, er setzt nicht auf Leistung bzw. Ertrag, sondern auf Leben und leben lassen. Hier geht es nicht nur um ungespritztes Obst & Gemüse für Verbraucher. Ökologische Landwirtschaft baut auf einem (natürlichen) Kreislauf auf, um die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Ohne guten Boden wächst nichts, ohne Vielfalt in der Pflanzenwelt gibt es keine Vielfalt in der Tierwelt. Haben die Insekten keine Nahrung, haben die großen Tiere und wir Menschen keine Nahrung.

Seltener Schmetterling am Amperhof

Hummel am Borretsch

Bienen in Zucchiniblüte


Tulsi in Hülle und Fülle

Neben den Salaten auf den Kräuterfeldern wächst der Tulsi. Er ist eine Besonderheit und wird auch das Heilige Basilikum genannt. Unsere Gründerin Gisela Kinzelmann mischt es gerne in sommerliche Tees. Das Kraut passt gut zur aktuellen lieblichen Kräutermischung mit Minze und Rosenmonarde. Tulsi eignet sich jedoch auch als einzelnes Teekraut (zwei bis drei Stängel für eine Teekanne) oder als Gewürz für indische Kochgerichte. Vor allem jetzt im bevorstehenden Hochsommer kann die sehr vitale Pflanze sich gut auf Ihren Körper auswirken. Sie soll die Sehkraft stärken, sich positiv auf Magen und Darm auswirken sowie gegen Stress helfen. Erkältungskrankheiten sowie Tumoren und seinen Begleiterscheinungen kann der Heilige Basilikum ebenfalls entgegen wirken.
Wie geht das? Die Mischung macht's: Viele unterschiedliche Inhaltsstoffe wirken in ihrer Kombination heilend, weshalb dieses spezielle Basilikum Ihr Immunsystem stärkt und dabei keine Nebenwirkungen haben soll. Oftmals werden einzelne Stoffe aus Pflanzen entnommen und isoliert, wodurch ihre Wirkung nicht mehr die gleiche ist.

Tulsi am Feld