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Quitte
KI generiert: Drei gelbe Quitten, von denen eine halbiert wurde.

Quitte

Wussten Sie´s schon?

Das Wort Marmelade ist eine Ableitung des portugiesischen Worts für Quitte Marmelo. Im deutschen Sprachraum gibt es viele Bezeichnungen für dieses Kernobstgewächs. Eine kleine Auswahl: Kretischer Apfel, Kydonischer Apfel, Hesperiden-Apfel, Venusapfel, Adonis-Apfel, Baumwollapfel, Schmeckbirne.

Wo kommt´s her?

Die Quitte (Cydonia oblonga) gehört zur Familie der Rosengewächse und kommt ursprünglich aus dem Kaukasus. Sie liebt milde Temperaturen und wächst bei uns besonders gut in Weinanbaugebieten wie in der Pfalz und im Rheinland.

Wie sieht´s aus?

Quitten werden als Obstbäume kultiviert. Sie werden dabei oft auf widerstandsfähigem Weißdorn gepfropft (veredelt), während Birnen wiederum oft auf Quittenstämmen gepfropft werden. Die pelzigen Früchte können Apfel- oder Birnenform annehmen und senden einen wunderbaren Duft aus. Erntezeit ist im September und Oktober.

Wie verwende ich´s?

Die bei uns wachsenden Quittensorten sind für den Rohverzehr nicht gedacht. Sie sind unheimlich hart und schmecken bitter, was vor allem vom flaumigen Äußeren kommt. Quitten werden gekocht, gedünstet und gedämpft und haben ein feinsäuerliches, leicht bitteres Aroma. Aus Quitten wird gerne Gelee, Marmelade, Kompott oder Saft hergestellt. Sie lassen sich aber auch zu Wein oder Schnaps verarbeiten. Eine besondere Spezialität ist Quittenbrot, lecker aber mühsam herzustellen.

Was ist drin?

Reife Quittensamen enthalten circa 20 % Schleimstoffe, die gegen Husten eingesetzt werden können. Der gewonnene Saft enthält reichlich Gerbstoffe und kann Rachenentzündungen lindern. Auch gegen Durchfall wurde dieser früher verabreicht.