Karotten/gelbe Rüben/Möhren
Wussten Sie´s schon?
In der Botanik wird eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler als Möhre bezeichnet. Es gibt dazu mehrere Unterarten, zum Beispiel die wilde Möhre.
Die Karotte ist die Kulturform eben dieser wilden Möhre, einer eigentlich zweijährigen krautigen Pflanze, die aber nur einjährig kultiviert wird.
Im ersten Jahr bildet sie bereits eine Pfahlwurzel aus, die sich im Laufe des Wachstums zum Speicherorgan verdickt. Das ist die uns bekannte, eigentliche Karotte. Darin werden die gehaltvollen Reservestoffe gespeichert.
Wo kommt´s her?
Die Heimat der ursprünglichen Art ist Europa, West- bis Zentralasien, Pakistan und Nordafrika. Die Wilde Möhre ist allerdings inzwischen Kosmopolit, denn sie wurde in die ganze Welt verschleppt.
So weit verbreitet sie ist, unter so vielen Namen ist sie auch bekannt. Möhre, gelbe Rübe, Karotte kennen wir alle, aber haben Sie schon einmal von Eselsmöhren, Mauren, Moorwutteln, Murken, Wutteln oder Worteln gehört?
Wie sieht´s aus?
Orange, gelb, weiß, lila, rot - jede Farbe steht für ein anderes Land der Kultivierung. Allerdings ist die heute bekannte Farbgebung noch garnicht so alt: Erst im 18. Jahrhundert wurde die orange Karotte das erste Mal beschrieben.
Wie verwende ich´s?
Roh und gekocht, in der Suppe, im Saft und als Ofengemüse. Sogar im Kuchen findet die Karotte ihren Platz.
Was ist drin?
Ernährungsphysiologisch ist bei der Karotte der hohe Gehalt von Carotin, Vitamin C, Kalium und Eisen hervorzuheben. Jedes Klein(st)kind kennt bereits die Karotte. Auch bei Erwachsenen kann die süße Wurzel Verdauungsstörungen und Magenverstimmungen lindern.