Den Dinkel zunächst in eine Schüssel geben und gründlich 3–4 Mal mit Wasser spülen. Anschließend das überschüssige Wasser abgießen.
Den gespülten Dinkel in einen Topf geben. Das Wasser mit der Gemüsebrühe verrühren und nun nach und nach unter ständigem Rühren zum Dinkel geben – ganz wie bei einem klassischen Risotto. Wichtig ist, die Flüssigkeit portionsweise zuzugeben und immer wieder einzurühren, damit die typische cremige Konsistenz entsteht. Den Thymian direkt zu Beginn mit in den Topf geben, damit er sein volles Aroma entfalten kann.
Während das Risotto langsam gart, die Knoblauchzehe schälen und fein pressen. Zusammen mit der Tomaten-Passata unter das Dinkel-Risotto rühren und alles bei niedriger Hitze weiterköcheln lassen.
Die Petersilie sowie die Kresse grob hacken und kurz vor dem Servieren unter das Risotto heben. Zum Schluss mit den restlichen Zutaten würzen und abschmecken.
Servieren Sie das Kräuter-Dinkel-Risotto am besten frisch zubereitet – beispielsweise mit einem knackigen Rucola-Salat und einem einfachen Balsamico-Dressing. Ein Klecks Sojajoghurt als Topping rundet das Gericht harmonisch ab.
Traditionell wird Risotto mit speziellem Risottoreis zubereitet. Doch auch Dinkel eignet sich hervorragend – dank seines natürlichen Stärkegehalts entsteht beim langsamen Garen eine wunderbar cremige Konsistenz. Entscheidend für ein gelungenes Risotto ist die Geduld: Die Flüssigkeit sollte nach und nach zugegeben und immer wieder eingerührt werden.
Reicht die angegebene Flüssigkeitsmenge nicht aus, kann jederzeit etwas warmes Wasser ergänzt werden – das Risotto sollte am Ende weich, aber noch leicht bissfest sein.
Thymian verleiht dem Gericht nicht nur sein charakteristisches Aroma, sondern bringt auch wertvolle Eigenschaften mit: Das enthaltene Thymolöl wirkt von Natur aus antibakteriell und antibiotisch. Sein würzig-mediterraner Duft macht ihn zu einem unverzichtbaren Begleiter in der feinen Küche und gibt diesem Dinkel-Risotto seine besondere Note.