Leopold Schubert, in Schlesien geboren, wurde 1928 zum Bäckermeister ernannt. Stets wollte er gutes Brot in einer eigenen Backstube backen. Bereits 1935 eröffnete er in seiner schlesischen Heimat mit seiner Frau Gertrud Cora und geliehenem Geld der Eltern eine Bäckerei mit Gasthof, bevor der Krieg die Zukunftspläne des jungen Paars zunichte machte.
Leopold Schubert gelang 1949 die Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Bayern. Er holte seine Frau Gertrud und die beiden Kinder Adelheid und Heinrich nach und eröffnete 1955 einen ersten Laden in Augsburg-Göppingen, in dem selbstverständlich auch Brot gebacken wurde.
1973 begann das Backen mit "Bio"-Getreide und bereits 1976 wurde Bio-Pionier Opa Heinz zum Schnitzer Vertragsbäcker mit eigener Mühle. Mit der Eröffnung der ersten Filiale 1981, die ausschließlich Bio & Vollwert Backwaren in Augsburg führte, wurde ein Trend eingeleitet. Sechs Jahre später trat die Schubert Bäckerei dem Bioland Verband bei und im Jahr 2008 konnten 30 Jahre Vertragspartnerschaft mit Bioland gefeiert werden.
2006 ging der allererste Augsburger Zukunftspreis an die Bäckerei Schubert, bevor 2009 die dritte Generation mit dem jetzigen Chef Frank Schubert als alleiniger Geschäftsführer übernahm.
2013 zog die Backstube an einen neuen Standort am alten Schlachthofgelände in Augsburg um. Endlich genug Platz für die Produktion, eine eigene Mühle und am Ende auch wieder ein Café. Nämlich das Café himmelgrün, in dem seit 2016 zusätzlich noch ein Kulturprogramm aufgelegt wird, das bereits Preise der Stadt Augsburg entgegen nehmen konnte.
Die Familie Schubert - Drei Generationen Bäckerhandwerk. Und 50 Jahre Bio & Vollwert.