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Mairübchen Bund

Hof Engelhardt
Produktfoto zu Mairübchen Bund
, Verband: Bioland
, Kontrollstelle: DE-ÖKO-037
, Herkunft: DE Baden-W.
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#452
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Handelsklasse II

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Die Mairübe, auch Navette genannt, gehört zusammen mit den Teltower Rübchen und den Herbstrüben zum Wurzelgemüse.

Geschmacklich erinnert die Mairübe aufgrund seiner Senföle an einen milden, leicht süßlichen Rettich und kann deshalb wunderbar als kleiner Frischekick in jeden Rohkostsalat geraspelt werden.

Sogar die kleingehackten Blätter, bekannt als Stielmus, sind ohne weiteres roh zu verzehren.Das Mairübchen lässt sich ebenso gut mitsamt Grünzeug wie Gemüse dünsten und zu Salzkartoffeln genießen.

Auch für Magen-Darm-Empfindliche stellt die Mairübe im Gegensatz zu Rettich keinerlei Problem dar. Noch dazu kann sie mit einer Fülle an Nährstoffen auch in den grünen Blättern wie Kalzium, Kalium, Vitamin C, Eisen, Beta-Carotin und antibakteriellen Senfölglykoside aufwarten. Die gesunde Vitaminbombe schlechthin!

Noch mehr über die Mairübchen erfahren Sie in unserer Warenkunde .
Rezepte zum Artikel finden Sie hier.

Hersteller Hersteller: Enge
VerbandBioland
KontrollstelleDE-ÖKO-037
HerkunftDE Baden-W.
InhaltStück
QualitätDE-ÖKO-037

Herkunft

Hersteller: Enge

DE Baden-W.
Der Hof Engelhardt liegt im kleinen Ort Schöneberg auf der Hohenloher Ebene nahe Schwäbisch Hall, also gut 180km nordwestlich von uns. Dort führt die Familie Engelhardt ihren Biolandbetrieb inzwischen bereits in der 11. Generation. Hartmut Engelhardt bewirtschaftet den Hof gemeinsam mit seinen Söhnen Jonas und Hannes und weiteren Mitarbeitern mit einer klaren Überzeugung: Landwirtschaft soll im Einklang mit Natur, Boden und Menschen funktionieren. Deshalb entschied sich die Familie schon 1989 bewusst für den ökologischen Landbau nach den strengen Richtlinien von Bioland.

Auf rund 20 Hektar Anbaufläche wächst heute eine große Vielfalt an Gemüse für die Region. Mehr als 40 verschiedene Kulturen werden hier angebaut – von bewährten Klassikern wie Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln bis hin zu besonderen Sorten wie Süßkartoffeln, Palmkohl oder Flowersprout, einer Kreuzung aus Rosenkohl und Grünkohl. Seit 2019 ergänzen außerdem Tomaten, Gurken und weiteres Fruchtgemüse aus den eigenen Gewächshäusern das Sortiment.

Der gesamte Betrieb basiert auf einem ganzheitlichen Landwirtschaftskonzept. Fruchtfolgen, Düngung, Tierhaltung und Futtergewinnung werden so aufeinander abgestimmt, dass natürliche Kreisläufe erhalten bleiben. Ziel ist es, gesunde Böden, widerstandsfähige Pflanzen und eine intakte Umwelt langfristig zu sichern. So werden beispielsweise Schädlinge mithilfe von Nützlingen wie Marienkäfern, Raubmilben und Schlupfwespen reguliert und bewässert wird ausschließlich mit Oberflächenwasser.

Nachhaltigkeit endet auf dem Hof Engelhardt nicht beim Gemüseanbau. Die Familie versteht 100% Bio auch als Verantwortung gegenüber Umwelt, Tieren und den Menschen, die dort arbeiten. Deshalb wird auf einen besonders schonenden Umgang mit Ressourcen geachtet und in vielen Bereichen umweltbewusst gewirtschaftet. Bereits 2017 entstand eine eigene Teichanlage, in der Fluss- und Niederschlagswasser gesammelt und auf nahezu Trinkwasserqualität gefiltert wird, bevor es zur Bewässerung der Felder genutzt wird. Den benötigten Strom liefert eine betriebseigene Solaranlage. Für die Wärmeversorgung der Gewächshäuser setzt der Hof auf regionales Holz. Mithilfe einer speziellen Hackschnitzelanlage können dabei selbst kleine Holzreste sinnvoll energetisch genutzt werden.

Besonders spannend: Der Hof Engelhardt ist nicht nur Gemüseerzeuger, sondern betreibt selbst einen Bio-Lieferservice und ist genau wie die Amperhof Ökokiste Mitglied im Verband Ökokiste e. V. . Damit beliefert der Familienbetrieb auch private Haushalte in einem großen Gebiet nordöstlich von Stuttgart.