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Chicoree ca. 300g

Kulturpflanzenentwichlung Obergrashof
, Verband: Demeter
, Kontrollstelle: DE-ÖKO-039
regional
, Herkunft: DE Bayern
Produktfoto zu Chicoree ca. 300g
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#26
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Handelsklasse II
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Info

Den Chicoree erst kurz vor dem Servieren zubereiten, da er sich an der Luft nach einiger Zeit dunkel verfärbt. Mit etwas Zitronensaft darüber geträufelt kann dies verhindert werden.
Wem der Chicoree wirklich zu bitter ist, kann den bitterstoffreichen Strunk wie einen Keil aus dem unteren Teil herausschneiden. Man sollte jedoch beachten, dass somit auch wertvolle Inhaltsstoffe mit herausgeschnitten werden. Besser ist es, ihn gut zu waschen und so zu würzen, dass die Bitterstoffe abgemildert werden z. B. mit Sahne, Zitrone und auch Banane.

Als Salat zubereitet, wird er sehr gerne mit anderen Blattsalaten oder mit Früchten wie Bananen, Mandarinen, Orangen oder Äpfeln kombiniert. Die ganzen Blätter können auch für gefüllte Chicoreeschiffchen z.B. mit Meeresfrüchtesalat verwendet werden.
Chicoreeblätter können auch gedünstet oder überbacken mit verschiedenen Gewürzen (Ingwerwurzel, Knoblauch) verfeinert als Gemüse angeboten werden. Beim Dünsten sollte etwas Zitronensaft dazugeben werden, damit die schöne Blattfarbe erhalten bleibt.

Die Bitterstoffe im Chicoree wirken appetitanregend und harntreibend. Sie aktivieren Leber und Galle und erweisen sich als verdauungsfördernd. Auch für Diabetiker und Rheumatiker ist Chicoree ideal, denn er belastet den Stoffwechsel nicht und wirkt durch seinen Basenüberschuss säurebindend.

Noch mehr über Chicorée erfahren Sie in unserer Warenkunde.
Rezepte zum Artikel finden Sie hier.

Hersteller Hersteller: Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof e.
VerbandDemeter
KontrollstelleDE-ÖKO-039
HerkunftDE Bayern
InhaltStück
QualitätDE-ÖKO-039

Herkunft

Hersteller: Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof e.

DE Bayern
Der Obergrashof bei Dachau ist DER Demeterbetrieb in der Umgebung. Er beliefert nicht nur uns, sondern viele andere Biokistenbetriebe und Bioläden in der Region. Einer der Gründer Peter Stinshoff führt uns über den gesamten Hof. Knapp 60 Mitarbeiter - etwas weniger als wir - wirtschaften hier, leben hier und betreiben Bildungsarbeit.

Bei seiner Bildungsarbeit lädt der Obergrashof zu Exkursionen ein. Wir waren im Juli mit verschiedenen Kolleginnen aus der Bio-Branche vor Ort, wo uns Julian Jakobs und Urban Ewald uns einen tiefen Einblick in Samenfeste Sorten und ökologische Pflanzenzüchtung gaben.

Tatsächlich ist es so, dass für den ökologischen Anbau heute immer noch oft Samen gekauft werden. Nach der EU-Bio-Verordnung ist es sogar möglich, Samen für den ökologischen Anbau zu verwenden, die nicht aus dem selbigen stammen. Nämlich, wenn kein Bio-Saatgut vorhanden ist. Das macht abhängig. Eigenes Saatgut herzustellen ist für viele kleine Biobetriebe sehr aufwendig. Daher ist die Arbeit von regionalen Betrieben wie dem Obergrashof wichtig, denn damit können Gärtnereien sich auf den ökologischen Anbau konzentrieren.

Die Vorteile samenfester Sorten sind:

   - ihre Eigenschaften werden von Generation zu Generation weitervererbt
   - die Eigenschaften sind stark
   - Vielfalt an Form und Geschmack (je nach Standort)
   - günstiger, da kein Saatgut nachgekauft werden muss
   - Qualität statt Quantität
   - Erhaltung der natürlichen Kreisläufe und Lebensweisen
   - Unabhängigkeit von Großkonzernen

Möhren bzw. Gelbe Rüben lassen sich übrigens ganz einfach züchten. Die (Obergras-)Hofsorte Quinta wird ab 2023 angebaut und ist bei Bingenheimer Saatgut angemeldet, also für die Allgemeinheit zugänglich. Die Fotos zeigen Julian Jacobs, einen der Gründer der Gärtnerei und Experte für ökologisches Saatgut. Blumenkohl ist die Königsdisziplin und am Hof in der Experimentierphase. Hätten Sie die Blüte des Blumenkohls erkannt?

Samenfeste Sorten entstehen durch natürliche Züchtungen, wie wir es im Biologieunterricht gelehrt bekommen. Bis eine Sorte entsteht, vergehen Jahre, denn die Pflanzen werden ausgesät und wachsen auf natürliche Weise und kreuzen sich auch auf natürliche Weise durch Bestäubung über die Natur (Insekten und bspw. Wind). Das wird weltweit aber kaum noch praktiziert. Ein Großteil des angebauten Gemüses erfolgt über hybride Züchtungen, die auf Leistung getrimmt sind. Vermutlich werden sie sogar im Labor gezüchtet, weil dies schneller geht. Hybride Pflanzen befruchten sich selbst, betreiben also Inzucht, um reinerbig zu werden. Das kann bspw. große Möhren hervorbringen.

Dass Inzucht nicht der natürliche Weg ist und Krankheiten mit sich bringt, wissen wir nicht nur aus dem Biologieunterricht. Diese weltweit verbreiteten hybriden Sorten bringen also hauptsächlich kranke Gemüse- und Obstsorten hervor. Und diese werden zum Verkauf angeboten. Hinzu kommt, dass diese Pflanzen sich dann nicht vermehren können. Landwirte müssen für jeden neuen Anbau neue Samen kaufen. Aus einer Möhre aus dem Supermarkt können Verbraucher keine selbst Möhren anbauen, es wird nicht funktionieren. Samenfeste Möhrensorten aus ökologischem Anbau dagegen erhalten sich selbst und sorgen für Vielfalt. Deren Samen werden für viele weitere Generationen genießbare Möhren sorgen und Sie als Kunde können diese auch erfolgreich aussäen.

Damit eine Sorte beständig bleiben kann, muss die Erhaltungszucht für die angemeldeten Sorten immer wieder gepflegt werden. Dafür ist weiterhin finanzielle Unterstützung notwendig. Wenn Sie jetzt auf der Crowdfunding-Seite landen, kommen Sie zu spät für die Gewächshaus-Kampagne. Sie können den Verein trotzdem gerne noch unterstützen! In diesem Fall können Sie auf das Vereinskonto überweisen:

Inhaber: Kulturpflanzenentwicklung Obergrashof e.V.

IBAN:  DE16 43060967 1249652500