TUT GUT! im Dezember - Nachhaltige Weihnachten

Weihnachtsbäume vom Gut Mergenthau sind nachhaltig.

Bäume vom Gut Mergenthau sind nachhaltig - haben Sie einen bestellt?

Mehr denn je gilt es wohl in diesen Zeiten, die Hoffnung auf das Gute nicht zu verlieren, vor allem jetzt vor Weihnachten. Auch wenn das unglaublich schwerfällt. 

Wir sollten uns auf unserem Weg nicht von der zunehmend aggressiven Stimmung gegenüber Veränderungen in der Gesellschaft ablenken lassen. Veränderung hat schon immer Angst gemacht. Veränderung ging immer schon von Menschen aus, die trotzdem daran geglaubt haben. So sind Bio-Pioniere wie wir groß geworden. Und glücklicherweise sind wir weiterhin klein genug, um unsere Werte nicht über Bord zu werfen, um massentauglich zu sein. Öko ist mehr als Bio und "nachhaltig" leider nicht geschützt. Wo fängt es an, wo hört es auf? Was sind nachhaltige Weihnachten? Wir hoffen, in diesem Beitrag Antworten und Tipps für Ihren eigenen Weg geben zu können. 

Lassen Sie uns die Zweifler mit guten Argumenten mitnehmen und den Weg für diejenigen mitgehen, die im Moment keinen Kopf dafür haben. All die kleinen Schritte für eine bessere, nachhaltigere Welt sind nicht sinnlos. Denn Veränderung fängt in einem Kopf an, verteilt sich dann auf viele weitere, bis die Gesellschaft so weit ist.

Mit dem Thema der sozialen Kipppunkte, also dem Phänomen, dass wenige Menschen schnell umfassende Veränderungen herbeiführen können, beschäftigen sich verschiedene Wissenschaftler, auch mit konkretem Bezug auf die Klimakrise. Diesem Ansatz liegt das Prinzip sozialer Ansteckung zugrunde. Denn es sind vor allem andere Menschen, die Menschen zum Handeln bewegen. Wenn dann zusätzlich in den Bereichen Technologie, Politik und Gesellschaft Veränderungen stattfinden, kann ein sozialer Kipppunkt erreicht werden, der wiederum - einmal überschritten - unumkehrbare gesellschaftliche Änderungen auslöst. Zugegeben, es ist eine kleine Hoffnung, die rasant an Fahrt aufnehmen müsste, um Veränderung zu bewirken, aber es ist eine Hoffnung. Wir müssen also weitergehen! Wir müssen weiter unsere Ressourcen schützen, eine resiliente Bio-Landwirtschaft aufbauen, Bio bezahlbar für alle machen, enkeltauglich handeln und vor allem nachhaltig konsumieren. Und was liegt da näher, als direkt an Weihnachten, der größten Konsumschlacht schlechthin, damit anzufangen? Etwas ändern heißt ja nicht, dass wir alle liebgewonnenen Traditionen über Bord werfen müssen und ohne Baum, ohne Geschenke und mit fadem Essen schlecht gelaunt Weihnachtslieder singen. Lassen Sie uns einfach unsere Traditionen an die heutige Zeit anpassen und andere anstecken, das Gleiche zu tun.

Deshalb hier ein paar Ideen für ein nachhaltigeres Fest:

Nachhaltig schenken. Es muss nicht immer das neueste Gerät sein! Zahlreiche elektronische Geräte erhält man auch in guter Qualität wiederaufbereitet. Und um der Enttäuschung von Kinderherzen entgegenzuwirken, die sich schon auf das Neueste vom Neuesten gefreut haben, ist unser Tipp: Nehmen Sie sie mit auf den Weg. Mit dem gesparten Geld, lassen sich gezielt Projekte unterstützen, mit denen sich Kinder und Jugendliche direkt identifizieren können. Dabei lernen sie, dass ihr Verzicht anderen nützt. Von Tierpatenschaften (das muss nicht nur der Zoo sein, auch der LBV Fürstenfeldbruck, NABU und Co. bieten hier viele Ideen, oder vielleicht haben Sie ja auch einen Gnadenhof in direkter Nähe?), über Sozial- und Öko-Projekten wie der Wunschbaum in Olching, bis zu Jugend- und Bildungsprojekten, es gibt eine große Bandbreite. Und vielleicht reicht das Geld ja auch, um diese Projekte über Weihnachten hinaus zu unterstützen, um Kinder und Jugendliche an die Idee zu binden. Hier bieten sich unsere beiden Spendenprojekte, das hofcafé in Fürstenfeldbruck und die Jugendhilfe in Überacker an.

Tannenbaum mal nachhaltig. Fast 30 Millionen Tannenbäume stehen jedes Jahr in Deutschlands guten Stuben. Leider kommen die meisten davon nicht aus dem Wald wie die Bäume vom Gut Mergenthau, die Sie alljährlich bis Ende November bei uns bestellen können, sondern in Form einer perfekten Nordmanntanne von riesengroßen Monokultur-Plantagen in Dänemark. Das muss nicht sein: Der Kauf beim Förster um die Ecke kostet gar nicht so viel mehr. Und das “selbst Aussuchen” des Baumes ist gerade für Kinder ein absolutes Highlight, vor allem dann, wenn es nicht der perfekte Baum ist, sondern ein liebevoll ausgewähltes, unperfektes Einzelstück! Weitere Alternativen sind Mietbäume (in manchen Regionen bei der Baumschule um die Ecke erhältlich) oder auch der Keihnachtsbaum.

Nachhaltig essen. Weihnachtlicher Fleischkonsum: Für die meisten Deutschen (fast 60%) gehört nach wie vor ein Fleischgericht zu Weihnachten auf den Tisch – aber die gute Nachricht ist: Grundsätzlich ist der Fleischkonsum an Weihnachten rückläufig. Wer nicht auf einen Braten verzichten mag, sollte natürlich auf Bio-Fleisch achten und der Lebensmittelverschwendung vorbeugen. Es gibt viele sehr leckere Reste-Ideen, die auch am zweiten Tag auf der Festtafel noch etwas hermachen. Oder Sie denken einfach ganz neu dieses Jahr und probieren einen Nussbraten, Frikadellen aus Hülsenfrüchten oder Tofu und Tempeh? Hier gibt es z.B. schöne Ideen

Und eines liegt auf der Hand, das sinnvollste, nachhaltigste Geschenk ist und bleibt natürlich die Ökokiste unter dem Baum ;-) Lassen Sie uns die Hoffnung nicht verlieren, nachhaltig zuversichtlich bleiben und gemeinsam den Weg zum Kipppunkt vorantreiben. 

TUT GUT! Produkte im Dezember

TUT GUT! Produkte im Dezember

Wir haben für diesen Monat wieder Produkte von Herstellern herausgesucht, die als Bio-Pioniere schon lange Gutes tun:

  1. Gutscheine für Ökokisten verschenken
  2. Mandelstiftchen und -blättchen von Rapunzel
  3. Negroamaro Rotwein zum Weihnachtsmenü
  4. Weihnachtsbräuche mal nachhaltig

12.1. ❤️ Ökokiste schenken TUT GUT! ❤️

Sie sind noch auf der Suche nach einem Geschenk, das Freude macht und Gutes tut? Dann stellen Sie Ihren Lieben in diesem Jahr doch einfach mal eine Ökokiste unter den Baum. Die ist in jeder Hinsicht nachhaltig: Alles in der Kiste wurde nach den Grundlagen des ökologischen Landbaus erzeugt – und darüber freut man sich immer wieder, bei jeder neuen Lieferung, rund ums Jahr.

Ob eine unserer liebevoll vorab geplanten Ökokisten oder eine ganz individuell selbst zusammengestellte Lieferung mit Obst und Gemüse, besondere Käsesorten oder regionale Bio-Produkte – Ihre Kiste wird garantiert Freude schenken. Wir haben verschiedene Optionen für Sie: Verschenken Sie einen Gutschein, eine Geschenkkiste oder auch direkt ein Geschenk-Abo. Alles ist möglich und jederzeit flexibel änder- und kündbar. Wann die Kiste geliefert wird, entscheiden dann natürlich die Beschenkten.

Schnelles Geschenk und trotzdem Gutes tun?

Mit dem Verschenken einer Ökokiste machen Sie die Welt in diesen Punkten ein kleines bisschen besser: 

  • 100% Bio: In unseren Kisten liegen nur Bio-Produkte. Damit unterstützen Sie den Ausbau einer ökologisch nachhaltigen Landwirtschaft. Unser Bio-Anspruch geht dabei über das Bio-Siegel der EU hinaus: Wir geben Produkten von Anbau-Verbänden mit strengen Richtlinien wie Demeter, Naturland oder Bioland Vorrang. Flugware ist bei der Ökokiste grundsätzlich verboten.
  • Wir setzen bewusst auf nachhaltige Lösungen: Wir bevorzugen z.B. für Umverpackungen Mehrweg-Lösungen und recyclefähige Materialien. Wir haben Energiesparkonzepte und setzen bewusst auf erneuerbare Energien. Und wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere CO₂-Bilanz zu verbessern.
  • Durch einen starken Fokus auf Regionalität können wir als Ökokiste die umliegende ökologische Landwirtschaft stärken, Transportwege und Verpackung reduzieren und erntefrische Produkte anbieten.

Alle Fakten in Kürze:

12.2. ️❤️ Nachhaltig Kochen und Backen zu Weihnachten TUT GUT! ❤️

Die Mandelstiftchen und -blättchen von Rapunzel werden sorgfältig aus erlesenen spanischen Bio-Mandeln hergestellt und sind die ideale Zutat für Ihre nachhaltigen Weihnachtsrezepte. Ganz egal, ob Sie glutenfreie Weihnachtskekse backen möchten oder einfach nach einer vielseitigen Ergänzung für Ihre festlichen Gerichte suchen. 

Plätzchen backen und dabei Gutes tun?

  • Die Mandeln, die später zu Mus, Blättchen oder Stiften verarbeitet werden, werden im spanischen Andalusien angebaut. La Almendrehesa wurde 2016 im spanischen Altiplano gegründet und entstand im Rahmen eines Stiftungsprojekts zur Landschaftsregenerierung im südöstlichen Teil Andalusiens. Sie haben also nicht den weiten Weg aus den USA auf sich genommen (wo über 80 Prozent der weltweit angebauten Mandeln herkommen), was CO₂ einspart.
  • Produktqualität steht bei Rapunzel an erster Stelle. Das Qualitätssicherungs-Team nimmt daher eine Schlüsselposition im Unternehmen ein. Die Kontrollen der Rohstoffe beginnen bereits auf dem Feld. Bei Wareneingang werden alle Rohstoffe und Produkte beprobt. Zusätzlich werden sie durch anerkannte externe Labors unabhängig analysiert.
  • Wie schon zu Beginn liegen Rapunzel auch heute die persönlichen Kontakte zu den Lieferanten und langfristige Partnerschaften besonders am Herzen. Besuche vor Ort, Beratung durch eigene Agrar-Ingenieure und der rege Austausch miteinander sichern die einwandfreie Qualität der Rohstoffe ab. Das schafft Transparenz - vom Feld bis zum Teller des Verbrauchers.
  • Für jedes verkaufte Produkt spendet Rapunzel 1 Cent für eine lebenswertere Welt. In der Summe ergibt das über 750.000 Euro – jedes Jahr. Der Bio-Cent fördert die Bio-Landwirtschaft und unterstützt verschiedene ökologische und soziale Projekte.

Alle Fakten in Kürze:

12.3. ❤️ Negroamaro Rotwein zum Weihnachtsmenü TUT GUT!  ❤️

Genießen Sie das Beste der Natur mit dem Negroamaro Rotwein! Leuchtend rubinrote Farbe. Im Duft Anklänge von Kirsche, Heidelbeere und Hollunder. Am Gaumen Noten von Brombeeren und süßen Gewürzen. Samtig und opulent mit gut eingebundenen Tanninen. Passt zu Wild, Lamm und reifem Käse und ergänzt damit perfekt Ihr nachhaltiges Weihnachtsmenü.

Das Weingut Polvanera, zu dem La Marchesana gehört, verfügt gegenwärtig über eine Gesamtfläche von 100 Hektar, von denen 70 Hektar mit Reben bestockt sind. Rund 70 Prozent der Fläche nimmt Primitivo ein, die restlichen 30 Prozent sind mit selteneren Sorten bepflanzt. Neben den juvenilen Reben finden sich speziell alte und historische Reben von mindestens 40 Jahren - teilweise sogar noch älter - bis zu 65 Jahren. Die alten Bestände sind im Alberello-Schnitt (Form kleiner Bäumchen) gehalten, der zwar einen niedrigen Ertrag bringt, dafür aber mit phänomenalem Extrakt entschädigt. Die Ausbeuten dieser Reben sind ausgesprochen niedrig, etwa 500 Gramm Trauben pro Weinbaum. Dadurch sind die Trauben qualitativ sehr hochwertig, so dass Weine von intensiver Farbe, Komplexität und Körper hervorbringen.

Der Name Polvanera - schwarzer Staub - leitet sich von der dunklen Farbe der Ackerböden der umliegenden Gegenden ab. Auf dem Weingut befindet sich ein moderner Keller zur Weinbereitung, sowie ein rustikaler aber dennoch sehr eleganter Verkostungsraum. Der großzügige Weinkeller ist eine Besonderheit: Er wurde mit einer Tiefe von acht Metern in den natürlichen Fels gehauen. Der Karstfels mit seiner ganzjährig konstanten Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist eines der Markenzeichen der Polvanera-Produkte. Es ist dieser besondere Ort, welcher die dort ruhenden und reifende Weine so einzigartig macht und diesen schließlich den DOC-Status 'Primitivo Gioia del Colle' als kontrollierte Ursprungsbezeichnung einbrachte.

An Weihnachten Rotwein genießen und dabei Gutes tun?

Beim Genießen dieses Rotweins tragen Sie nicht nur zum eigenen Wohlgefühl bei, sondern unterstützen Erzeuger, denen nicht nur der gute Geschmack wichtig ist:

  • Filippo Cassano kaufte 2003 einen alten Bauernhof mit den umgebenden Rebflächen und den traditionellen, regionalen Rebsorten Primitivo und Negroamaro, um sie in sehr hoher Qualität und in Bio-Qualität zu produzieren.
  • Marchesana befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gioia del Colle Zone, wo teils junge, teils uralte Rebbestände mit wertvollen Primitivo-Reben bestockt sind. Manche dieser historischen Weinberge wurden bereits im Jahre 1860 angelegt und die Stämme einiger Rebstöcke erinnern eher an Bäume als an Reben. Auch aus diesem Grund spricht man in der Gegend häufig von Weinbäumen und nicht etwa Weinreben.
  • Umliegende Weinbauern sind so von Filippos Arbeit überzeugt, dass sie ihm und seinem Weingut Polvanera weitere, teils historische Rebbestände von hoher Qualität vermachten.
  • Die Ernte erfolgt über die mechanische oder händische Weinlese, die Pflanzen und die Tierwelt schonen.

Alle Fakten in Kürze:

12.4. ❤️ Weihnachtsbräuche mal nachhaltig TUT GUT! ❤️

Der perfekte Weihnachtsbaum, besonders hübsch verpackte Geschenke und reichhaltiges Essen. Das macht für die meisten Deutschen das Weihnachtsfest aus und hat in vielen Familien lang geprägte Tradition. Schöne Traditionen sollte man auch nicht einfach über Bord werfen, aber vielleicht kann man sie ein wenig an die heutige Zeit anpassen. Denn nachhaltig zelebriert sind Traditionen bestimmt sogar noch schöner.

Nachhaltig Weihnachten feiern TUT GUT!

  • Der Tannenbaum: Fast 30 Millionen Tannenbäume stehen jedes Jahr in Deutschlands guten Stuben. Leider kommen die meisten davon nicht aus dem Wald wie die Bäume vom Gut Mergenthau, die Sie alljährlich bis Ende November bei uns bestellen können, sondern in Form einer perfekten Nordmanntanne von riesengroßen Monokultur-Plantagen in Dänemark. Das muss nicht sein: Der Kauf beim Förster um die Ecke kostet gar nicht so viel mehr. Und das “selbst Aussuchen” des Baumes ist gerade für Kinder ein absolutes Highlight, vor allem dann, wenn es nicht der perfekte Baum ist, sondern ein liebevoll ausgewähltes, unperfektes Einzelstück! Weitere Alternativen sind Mietbäume (in manchen Regionen bei der Baumschule um die Ecke erhältlich) oder auch der Keihnachtsbaum.
  • Weihnachtlicher Fleischkonsum: Für die meisten Deutschen (fast 60%) gehört nach wie vor ein Fleischgericht zu Weihnachten auf den Tisch – aber die gute Nachricht ist: Grundsätzlich ist der Fleischkonsum an Weihnachten rückläufig. Wer nicht auf einen Braten verzichten mag, sollte natürlich auf Bio-Fleisch achten und der Lebensmittelverschwendung vorbeugen. Es gibt viele sehr leckere Reste-Ideen, die auch am zweiten Tag auf der Festtafel noch etwas hermachen. Oder ihr denkt einfach ganz neu dieses Jahr und probiert einen Nussbraten, Frikadellen aus Hülsenfrüchten oder Tofu und Tempe.
  • Fast 20% mehr Müll als sonst fällt an Weihnachten an! Das liegt nicht nur an den Geschenken selbst, sondern auch an der Verpackung: Grob geschätzt verbrauchen wir in Deutschland an Weihnachten rund 8.000 Tonnen Papier, das wäre nebeneinander ausgebreitet eine Fläche von 7.000 Fußballfeldern! Das muss nicht sein; es gibt hier so viele schöne, nachhaltige Alternativen: noch gut erhaltenes, wiederverwertetes Geschenkpapier, alte Landkarten oder Kalenderblätter, wiederverwertetes, von Kindern bemaltes Packpapier, hübsche Geschirrtücher oder weihnachtliche Jute- und Stoffbeutel.
Nachhaltiges Weihnachten TUT GUT!