Johannes Rutz
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Naturlandgärtnerei Johannes Rutz in Eschenried

Adresse:
Naturlandgärtnerei Johannes Rutz 
Münchnerstrasse 32
85232 Eschenried

Inhaber:
Johannes Rutz

Schwerpunkte:
Salatköpfe, Feldsalat, Ruccola, Asia Mix Salat, Kräuterbunde, Spinat, Frühlingszwiebeln, Fenchel, Spitzkraut, Gurken, Radieserl, Mairübchen, Bohnen, Rhabarber

Website:
www.naturland-gärtnerei-johannes-rutz.de

Kontrollstelle:
DE-ÖKO-006

Verband:

Naturland Verband
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Auf die Frage, was er in seiner Gärtnerei anbaut, antwortet Johannes Rutz kurz und bündig: „Alles“. Damit meint Johannes Rutz die große Vielfalt von 15 verschiedenen Salaten und 40 Gemüsearten in seinem Betrieb. Eine Vielfalt, die beeindruckend ist, für eher kleine Gärtnerei, die über 6 Hektar Anbaufläche im Freiland und 4.000qm unter Glas und Folie in Eschenried im Dachauer Moos verfügt. Johannes Rutz sieht seine Aufgabe nicht in der Produktion von Masse, sondern legt großen Wert auf handwerkliche Qualität auf höchstem Niveau.Begonnen hat Johannes Rutz mit der Gärtnerei im Jahr 2001. In dem Jahr davor hatte er seine Meisterprüfung erfolgreich in Heidelberg absolviert. Seine Gärtnerlehre hatte der gebürtige Münchner 1995 bis 1998 am Obergrashof bei Julian Jacobs absolviert, einem unserer Partnerbetriebe und Gemüse-Lieferanten. Hier lernte er die Vielfalt im Anbau kennen, denn auch der Obergrashof baut eine breite Palette von Gemüsearten an.

Während dieser Lehrjahre lernte Johannes Rutz Sigi Klein kennen, der in Eschenried praktisch ein „Nachbar-Biogärtner“ vom Obergrashof ist. Diese Begegnung war „folgenschwer“, denn die beiden stellten fest, sie könnten ein gutes Team ergeben und sich gut ergänzen. Nach Abschluss der Lehre stellte Sigi Klein Johannes als Mitarbeiter ein und tatsächlich entstand eine Zusammenarbeit, die sich bis heute bewährt hat. 2001 als die Meisterprüfung erfolgreich absolviert war, wäre die Zusammenarbeit womöglich auseinander gegangen, weil Johannes nun als Meister seinen eigenen Verantwortungsbereich haben wollte. Sigi Klein, der seine Gärtnerei schon seit 1986 in Eschried betreibt, sah in der Fortführung der Zusammenarbeit eine große Chance, die es ihm wert war, an Johannes einen Hektar seiner Anbaufläche abzutreten. 

Dies war der Ausgangspunkt für die Biogärtnerei von Johannes Rutz, die seitdem ein eigenes Potential und Profil gebildet hat. Der Mitarbeiter wurde nun zum Nachbarbetrieb mit enger Zusammenarbeit. Natürlich musste Johannes seinen Betrieb nach und nach erweitern. Denn ein Hektar Land bietet heute nicht wirklich eine Grundlage zum Überleben. Er konnte für den Kürbisanbau in Feldmoching 0,75 ha zupachten und weitere 2 ha in Eschenried. Außerdem tragen 6 Folien-Gewächshäuser wesentlich zur Sicherung des Betriebes bei. Denn im Dachauer Moos ist das Klima sehr rau. Nur sechs Monate im Jahr sind frostfrei. Feingemüse, das Johannes Rutz vorwiegend anbaut, kann wegen der kalten Nächte in den anderen Monaten kaum im Freien angebaut werden. Die natürlichen Bedingungen im Dachauer Moos sind für Gartenbaubetriebe alles andere als ideal. Moorböden haben es in sich. Sie sind im Frühjahr durch Spätfröste gefährdet und im Herbst durch frühe Fröste! Außerdem sind sie immer nässegefährdet. Allerdings erwärmen sich die Moorböden durch den hohen Humusanteil im Frühjahr schneller, was besonders für die Frühjahrssalate gut ist. Für Kohlarten und Lauch sind die widerum ungünstig.

Johannes Rutz hat einen hohen Anspruch an seine Arbeit. Da er nicht große Massen an Gemüse auf den Markt bringen will, versucht er Qualität und Vielfalt auf seinem Betrieb immer weiter zu steigern. Er baut in seinem Folientunnel Fruchtgemüse, wie Tomaten, Gurken und Paprika an, die aromatisch hervorragend sind. Mit seinem handwerklichen Können traut er sich an Kulturen heran, die andere Gärtner lieber gar nicht erst aussäen, z.B. Kräuter wie Koriander, Dill, Petersilie und Schnittlauch, die er in der Lage ist, während der ganzen Saison anzubieten. Außerdem werden Rucola, Fenchel, Postelein und Feldsalat angebaut. Und im Sommer findet man alle denkbaren Salatsorten, Stangenbohnen und Fruchtgemüse, wie Zucchini, Tomaten, sogar Chilis gedeihen bei ihm im Moos.

Unterstützt wird Johannes heute von einem Team aus festen Mitarbeitern, wechselnden Auszubildenden und interessierten Praktikanten. 

Johannes Rutz und Mitarbeiterin Elli beim Mangold ernten
Im Gewächshaus
Die Felder bei Eschenried
Herbstgemüse

Smoothies aus Frucht sind nichts Neues, aber grüne Smoothies, da muss man sich erst mal rantrauen. Schon vor einiger Zeit traten unsere Kunden an uns heran und baten nach einer fertigen Mischung für diese gesunde Köstlichkeit. Und unser langjähriger Partner die Naturlandgärtnerei Rutz, ist diesem Wunsch im letzten Jahr nachgekommen und hat einen Smoothie-Mix für uns entwickelt. Was da rein kommt?

Elli, die Mitarbeiterin von Johannes Rutz, die für die Smoothiemischung zuständig ist, erklärt, dass es eine Sommer- und eine Wintermischung gibt. Im Sommer enthält sie: Mangold, Petersilie, Vogelmiere, Ruccola, Franziskanerkraut, manchmal auch Kohlrabi- und Brokkoliblätter.

Im Winter gibt es dann statt dem Franziskanerkraut Grünkohl, der aber auch schon vor dem ersten Frost in die  Mischung kommt.