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Metzgerei Pichler in Geretsried
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Metzgerei Pichler in Geretsried

Adresse:
Pichler Biofleisch Vertriebs GmbH & Co. KG
Breitenbachstraße 2
82538 Geretsried

Inhaber:
Josef Pichler

Schwerpunkte:
Wurst und Fleisch

Website:
www.biometzgerei-pichler.de

Kontrollstelle:
DE-ÖKO-006

Verband:

Bioland Verband

Mit über 30 Jahren Erfahrung ist Pichler Biofleisch eines der erfahrensten Biofleischunternehmen Bayerns. Sie stehen für traditionelle Handwerkskunst, beste Qualität und Fachkompetenz. 

Die Partner der Metzgerei befinden sich alle im Umkreis von 100 km - dadurch haben sie kurze Lieferwege und schonen  die Umwelt. Auch der Transport der Tiere wird so kurz und stressfrei wie möglich gehalten. Die Tiere legen vom jeweiligen Bauernhof bis  zum Schlachthof maximal 200 km zurück. Dabei wird besonders auf das Wohlbefinden der Tiere geachtet - was sich in der Qualität des Fleisches deutlich widerspiegelt. Es enthält einen besonders viel Glycogen Gehalt im Muskel, die beste Voraussetzung für eine optimale Reifung und Qualität.

Um das Wohl der Tiere kümmert sich die Tierschutzbeauftragte Frau Eva Klotz, welche mehrmals im Jahr die Viehwirte im offenen Dialog zum Thema Tierwohl und Umgang mit Nutztieren besucht und kontrolliert. Sie nimmt regelmäßig an Fachtagungen und Veranstaltungen zum Thema Tierwohl und neusten Erkenntnissen der artgerechten Nutztierhaltung teil. Ihr Wissen setzt sie bei den Besuchen der Landwirte ein, um einfache Lösungen zur Stalloptimierung und gesunden Haltungsbedingungen anzubieten. Beratend und unterstützend steht Sie den Landwirten zur Seite, um ggf. entsprechende Maßnahmen zur Verbesserung zu ergreifen. Anhand einer Checkliste werden Kriterien des Tierwohls, als auch auf seltene Haustierrassen hin geprüft.

Woher kommen die Tiere bevor sie die Metzgerei erreichen?

  1. Kalb vom Hofgut Eichigt
    Die Kälbchen des Hofguts wachsen in kleinen Gruppen und gemeinsam mit Ammenkühen auf. So kann das Bedürfnis der Kälber nach dem Saugen von Milch, körperlicher Nähe und sozialem Kontakt erfüllt werden. Darüber hinaus hat das Hofgut Eichigt sich bewusst dafür entschieden, auf die Enthornung ihrer Tiere zu verzichten. Hörner gehören, als eigenständiges Organ, das unter anderem zur Kommunikation untereinander genutzt wird, zum Wesen der Rinder. Um die Haltung hörnertragender Rinder zu ermöglichen, ist in ihren Ställen für jedes Tier deutlich mehr Platz vorgesehen, als es für Bio-Betriebe vorgeschrieben ist. 
     
  2. Tauernlamm - Fleischprodukte aus der Nationalparkregion "Hohe Tauern" 
    Die Tiere wachsen in der Nationalparkregion "Hohe Tauern" unter natürlicher Haltung heran und werden auf den Bergbauernhöfen schlachtfertig gefüttert. Tauernlammfleisch ist das Ergebnis notwendiger Rückbesinnung auf eine regionale, natürliche und nachhaltige Lebensweise. Aus Überzeugung von der Richtigkeit dieser Bestrebung, haben sich gleichgesinnte Bauern aus dem Pongau und Pinzgau für eine ökologische Landwirtschaft entschieden. Ökologische bzw. biologische Landwirtschaft bedeutet das komplexe Zusammenspiel zwischen Boden, Pflanzen, Tiere und Menschen im natürlichen Kreislauf zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Die ökologische Landwirtschaft basiert auf dem Konzept der Nachhaltigkeit, sowohl unter heutiger und zukünftiger Sicht als auch unter globaler sowie regionaler Perspektive.
     
  3. Schweine vom Naturlandhof Lehmair 
    Der Biohof wurde bereits 1998 auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt und ist zusätzlich zur EU-Bioverordnung auch Mitglied im Naturlandverband. Die Grundlage des Betriebes bildet eine Herde von 48 Muttersauen und 2 Ebern. Die auf dem Hof geborenen Ferkel toben mit ihren Geschwistern, Cousins und Eltern gemeinsam im Laufstall auf Stroh oder auf den eigenen Weideflächen. Auf diesen gibt es viel natürlichen Busch- und Baumbestand, wo die Bio-Schweine ihr natürliches Familienleben tiergerecht entfalten können. Der Hof ist seit über 10 Jahren Partner der Biometzgerei Pichler.
     
  4. Enten, Gänse und Hühner vom Bio-Geflügelhof Graf 
    Der Bio-Geflügelhof ist ein reiner Familienbetrieb bestehend aus Johannes und Rosmarie Graf sowie Sohn Michael mit Frau Julia und den Kindern Philipp und Jonathan. 2006 haben sie ihren Betrieb auf eine öko-und biologische Landwirtschaft umgestellt und sind ein anerkannter Biolandbetrieb. Ihr Anliegen ist es, tiergerecht und ressourcenschonend zu wirtschaften und somit hochwertige Lebensmittel zu erzeugen. Seit 2010 erzeugen sie hauptsächlich Bio-Hähnchen und arbeiten seitdem eng mit der Familie Pichler zusammen. Die Tiere können ganzjährig einen überdachten und windgeschützten Auslauf sowie eine große Wiese mit schattenspendenden Obstbäumen nutzen. Saisonbedingt produzieren sie auch Enten und Gänse, die sich im eigenen Weiher sehr wohlfühlen.
     
  5. Rinder vom Packlhof der Familie Urban 
    Ausgedehnte Weideflächen, frei von chemischen Pflanzenschutzmitteln oder künstlichem Dünger, bieten den Rindern in den Sommermonaten reichlich Grasfutter. In der kalten Jahreszeit fühlen sich die Tiere in großzügigen Stallungen wohl. Als Winterfutter dient Gras-Silage und Heu, das von eigenen Wiesen stammt. Die Familie Urban ist seit über 25 Jahren Partner der Biometzgerei Pichler.

    Was der Packlhof unter artgerechter Tierhaltung versteht: 
    • im Sommer vielfältige, abwechslungsreiche Weiden mit Schattenbäumen und immer frischem Wasser 
    • im Winter offener, großzügiger, heller Stall mit jederzeit zugänglichem Auslauf, wo sich die Tiere sonnen oder im Regen duschen können 
    • tägliches Wechseln von reichlich Stroh und Streu – dies wärmt die Tiere von unten
    • jedes Tier hat seinen eigenen Fressplatz, so gibt es kaum Streitereien 
    • bedarfsgerechte Fütterung mit ausschließlich hofeigenem Futter, nur Zukauf von Salz und garantiert gentechnikfrei hergestelltem Mineralfutter 
    • Gruppenhaltung, so dass die Tiere ihre Freundschaften pflegen können 
    • die Kälber bleiben bis in den Herbst, 8-10 Monate lang bei ihren Müttern und Tanten 
    • die Nachzucht aus dem eigenen Betrieb wird behütend in die Kuhherde eingegliedert 
    • schonende Verladung und Transport der Schlachttiere
     
  6. Waldschweine 
    Alle Waldschweine wachsen völlig frei in ihrem natürlichen Umfeld auf. Die Hutewälder nahe des Simssees bieten jedem Tier mehr als 300 m² Platz. Hier kann sich das Tier nach Herzenslust beschäftigen, im weichen Waldboden wühlen, und es findet unbegrenzt gesundes und abwechslungsreiches Futter. Auf unnötige Medikamentengabe wird verzichtet. Diese komfortablen Bedingungen lassen das Tier stressfrei leben und sorgen für ein maximales Tierwohl über das gesamte Leben.

Wir haben nachgefragt, besteht eigentlich ein großer Unterschied zwischen konventioneller und ökologischer Fleischverarbeitung?

Pichler: Ein ganz wesentlicher Unterschied ist natürlich das Ausgangsprodukt. Alle Tiere, die wir verarbeiten, sind aus ökologischer Landwirtschaft, d.h. sie haben Auslauf, bekommen Grünfutter. Antibiotika und Tiermehle werden nicht eingesetzt. In der Fleischverarbeitung kommen dann auch nur Bio-Zutaten zum Einsatz, d.h. alle Gewürze, die wir einsetzen, sind zertifizierte Bioware. Außerdem geben die Verarbeitungsrichtlinien für den ökologischen Anbau vor, welche Hilfsstoffe zugelassen sind. So sind 
Phosphate bei uns als Bioland Betrieb nicht zugelassen.

Wie macht sich dieser Unterschied für den Verbraucher bemerkbar? 

Pichler: Ein Hilfsstoff, der in der konventionellen Wurstherstellung sehr gängig ist, das Phosphat, hat die Eigenschaft Wasser zu binden. Damit kann man den Fleischanteil in der Wurst stark reduzieren. Da wir diesen Hilfsstoff nicht einsetzen dürfen und auch gar nicht wollen, enthält die Biowurst einen deutlich höheren Fleischanteil. So ist auch der Geschmack viel intensiver. Menschen, die allergisch gegen Phosphate sind, sind bei uns auf der sicheren Seite.

Wie sind Sie zur Biometzgerei gekommen? 

Pichler: Oh, das ist ja schon eine ganze Weile her. Ich bin sozusagen im Gaststättengewerbe geboren. Meine Eltern hatten eine kleine Pension, mein Vater war Berufschullehrer für Metzger und Köche. So habe ich zu Hause unmittelbar miterlebt, dass die Qualität der Lebensmittel stark abnimmt. Das hat mich gestört. Ich habe dann eine kaufmännische Ausbildung absolviert und zunächst im elterlichen Betrieb mitgearbeitet. Als dann mein Sohn geboren wurde, haben wir unsere Ernährung umgestellt auf Ökoprodukte. Die Beschaffung war so unglaublich mühselig, dass ich mich entschieden habe, daran zu arbeiten, dass das Angebot besser wird. So habe ich mit Hilfe des Packlhofs unseren ersten Laden in Sendling aufgemacht. 

Seitdem hat sich wohl viel getan?

Pichler: Das kann man wohl sagen. In den ersten Jahren war wirklich Pionierarbeit erforderlich, allein schon weil die ersten Biokunden und auch die Ladner vorwiegend Vegetarier waren. Und vor allem musste erstmal ein Standard für die Biofleisch Verarbeitung entwickelt werden. 

Sind Sie zufrieden, wenn Sie zurückblicken?

Pichler: Ja, unbedingt. Es ist schon befriedigend, wenn ich mir ansehe, welche Vielfalt wir heute den Kunden bieten können. Die Kunden können wählen aus einem umfangreichen Sortiment an hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren auswählen. Die Nachfrage hat im Lauf der Jahre deutlich zugenommen. Und trotzdem konnten wir unseren ersten Grundsätzen treu bleiben und ganz eng mit bäuerlichen Betrieben zusammen arbeiten. 
 

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