Für den Teig Mehl, Hefe und 350 g Wasser in die Schüssel einer Küchenmaschine geben. Zunächst etwa 1 Minute auf niedriger Stufe vermengen, anschließend die Geschwindigkeit erhöhen und den Teig weitere 7–8 Minuten kneten. Salz, Olivenöl und die restlichen 25 g Wasser hinzufügen und nochmals 5–7 Minuten kneten. Der Teig bleibt durch den hohen Wasseranteil sehr weich und klebrig, das ist gewollt und sorgt später für die typisch luftige Konsistenz der Pinsa.
Den Teig in eine Schüssel geben und nach 30 Minuten einmal dehnen und falten. Nach weiteren 30 Minuten den Vorgang wiederholen. Anschließend die Schüssel abdecken und den Teig für mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Nach der Ruhezeit den Teig in vier gleich große Portionen teilen, vorsichtig zu Kugeln formen und jeweils in eine kleine, gut geölte Schüssel geben. Vor der weiteren Verarbeitung 3–4 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Die Arbeitsfläche mit Reismehl bestäuben und die Teiglinge vorsichtig mit den Händen in die typische länglich-ovale Form bringen. Dabei den Teig möglichst nicht zu stark zusammendrücken, damit die Luftblasen erhalten bleiben. Die Pinsas sollten etwa einen halben Zentimeter dick sein. Mit etwas Olivenöl beträufeln und auf der untersten Schiene des Backofens etwa 5 Minuten vorbacken.
Wer fertige Pinsa-Böden verwendet, kann ab hier in die Zubereitung einsteigen.
Den Gorgonzola in Scheiben oder Stücke schneiden und auf den vorgebackenen Pinsa-Böden verteilen. Anschließend auf der mittleren Schiene weitere 5–6 Minuten backen, bis der Käse schön geschmolzen und der Rand knusprig ist.
In der Zwischenzeit die Birne mit einem Gemüseschäler oder Hobel in hauchdünne Scheiben schneiden. Die fertig gebackene Pinsa mit den Birnenscheiben und Walnüssen belegen. Zum Abschluss mit Balsamico-Essig beträufeln und am besten direkt servieren.